Die NaturFreunde                                                                        
der etwas andere Verein

Bei uns treffen sich Menschen, die gemeinsam ihre Freizeit mit kulturellen Aktivitäten, Natursport, Wandern und Reisen verbringen möchten. Gleichzeitig engagieren wir uns für soziale und ökologische Belange. Uns sind alle Altersgruppen willkommen.


Die Geschichte der NaturFreunde

ist von Anfang an geprägt durch die Verknüpfung sozialen Engagements mit Naturerlebnis und Naturschutz. Die ersten Aktivitäten, die im Oktober 1895 für die Wiener Arbeiter organisiert wurden, waren halb- und ganztägige Wanderungen im Großraum Wien. Da große Teile der österreichischen Berge und Wälder sich im Privatbesitz des Kaiserhauses und des Adels befanden, engagierten sich die NaturFreunde für einen freien Zugang zu diesen Erholungsgebieten. Aus dieser Zeit stammt der NaturFreunde-Gruß „Berg Frei“.

In den Gründungsjahren nach 1895 waren es vor allem die wandernden Handwerksgesellen, die die NaturFreunde-Idee in Europa verbreiteten.

In Deutschland waren die NaturFreunde von 1905 neben Parteien, Gewerkschaften und Arbeitersportverbänden als sozialistisch orientierte Freizeit- und Kulturorganisation Teil der Arbeiterbewegung.

Ab 1907 wurden die ersten Hütten gebaut, die sich meist in der Nähe der Städte und Siedlungen befanden. Damit wurde der Tatsache Rechnung getragen, dass der Großteil der Mitglieder kaum das Geld und die Zeit für Urlaubsreisen aufbringen konnte. Die NaturFreunde waren von Beginn an als Familienverband organisiert – schon bald bildeten sich Kinder- und Jugendgruppen.

Während der Zeit des Faschismus waren die NaturFreunde in Deutschland verboten, die meisten Häuser sowie das gesamte Eigentum wurden beschlagnahmt, viele Aktive verfolgt, ins Gefängnis gesteckt und ermordet.

Nach dem Krieg begann der Wiederaufbau des Vereins, die Häuser wurden mit neuem Leben erfüllt und die NaturFreunde waren Teil der politischen Bewegung gegen Atomwaffen, Wiederaufrüstung, aber auch schon frühzeitig gegen Kernkraftwerke und Umweltzerstörung.

Da die NaturFreunde immer international orientiert waren, sind wir aktiv gegen Ausländerfeindlichkeit. Gegen rechtsradikale Tendenzen setzen wir uns auch heute wieder zur Wehr. Wir sind Mitglied der NaturFreunde-Internationale (NFI).


Unser Selbstverständnis

Wir können uns der Erkenntnis nicht entziehen, dass die Gesellschaft, in der wir leben, unsere Freizeit ebenso prägt, wie unseren Alltag. Ein Entfliehen – eine politische Abstinenz – ist nicht möglich.

Wir sehen, dass der moderne Kapitalismus die Tendenz zu sozialer Ungleichheit in und zwischen den Gesellschaften verschärft: in Arme und Reiche, in Integrierte und Ausgegrenzte, in Beschäftigte und überflüssig Gemachte. Zudem führt eine ausschließlich auf materielles Wachstum angelegte Ökonomie dazu, dem Menschen seine natürlichen Lebensgrundlagen zu entziehen. Wir stellen dem unsere Leitbegriffe entgegen: soziale Gerechtigkeit und ökologische Nachhaltigkeit. Wir meinen, dass eine Gesellschaft politisch entscheiden muss, welchen Zielen ihre Wirtschaft dienen soll.

Visionen einfordern und selbst erste Schritte in die richtige Richtung tun, heißt für uns zum Beispiel: wir führen eine Wertediskussion um das Thema „einfach besser leben“, tragen dazu bei, unsere Stadt als Lebensraum attraktiv zu gestalten, messen unsere NaturFreundehäuser an ökologischen Standards und bieten Urlaub in der Region an. Für uns beginnt Demokratie bei der Mitbestimmung und Mitgestaltung unserer Arbeit durch unsere Mitglieder, die Gleichberechtigung von Mann und Frau, von Jung und Alt im solidarischen Miteinanderumgehen.


Die NaturFreundehäuser

In Deutschland gibt es über 500, international etwa 1000 NaturFreundehäuser, die meist landschaftlich reizvoll gelegen sind und preisgünstigen Aufenthalt bieten für Urlaub, Seminare, Wanderungen und Veranstaltungen.

Die NaturFreundehäuser - die grundsätzlich allen Menschen offen stehen – gewähren Mitgliedern einen Nachlass von 30% auf den Übernachtungspreis.

Ein Verzeichnis aller Häuser inklusive Übersichtskarte ist in unserer Buindesdeschäfsstelle erhältlich. Alle Häuser sind  hier über eine Datenbank auch im Internet zu erreichen.


Die Naturfreunde Skischule Stuttgart

Die Naturfreunde Skischule Stuttgart ist die Fachgruppe Wintersport der Naturfreunde in Stuttgart. Als vor über 100 Jahren die Naturfreunde in Wien von österreichischen Sozialisten gegründet wurden, standen der Kampf um freien Zugang zur Natur und für ein menschenwürdiges Leben im Vordergrund. Auch heute fordern die Naturfreunde freien Zugang zur Natur für alle, die ihre Gesetzmäßigkeiten verstehen, ihre Vielfalt erhalten und die Natur in froher Gemeinschaft erleben wollen. Sanfter Tourismus bedeutet für die Naturfreunde das Reisen in fremde Länder um die Völkerfreundschaft und das Verständnis für andere Kulturen und Lebensweisen zu fördern sowie die Suche von Erholung und Sport in der freien Natur, mit der Gemeinschaft.
In diesem Sinne ist es unser Bestreben ein Programm für alle
Altersklassen und verschiedene Interessen anzubieten Wir verstehen uns als "linker Freizeitclub"- wo man mit Gleichgesinnten gemeinsam und selbstbestimmt seine Freizeit gestalten kann.
Viele finden über die Skischule zu den Naturfreunden.

Zur Teilnahme an unseren Veranstaltungen ist jede/jeder herzlich eingeladen.

Die Naturfreunde Skischule Stuttgart (Fachgruppe Wintersport) wird in der Organisationsform eines Arbeitsausschusses geführt.
Die Ausschusssitzungen finden jeweils
am ersten Donnerstag eines Monats statt. Sie sind mitgliederöffentlich. Alle Interessierten sind eingeladen an den Sitzungen teilzunehmen.


NaturFreunde Skischule Stuttgart – Saison 2007 / 2008


Koordination / Sprecher                                                                                          

Rolf Bader / Franz Wohnhaas / stv. Martina Wagner

Skischulbüro                                                                                                            

Dagmar Baur / Gabi Franz

Kasse                                                                                                                       

Gabi Franz

Schriftführung                                                                                                          

Anita Krauter

Ausbildung + Aspirantengruppe                                                                             

Axel Fröhlich / Dodi Michel / Michael Reinhardt / Severin Bathelt

Skibörse                                                                                                                  

Hermann Frey / Axel Fröhlich / Max Fröhlich

Ältere Aktive                                                                                                                                                  

Erwin Füssinger / Horst Werner

Busbestellung                                                                                                         

Erwin Füssinger

Langlauf / Nordic                                                                                                    

Ralf Kleindienst

Freizeiten                                                                                                                

Ralf Kleindienst / Dieter Pikulski / Sabine Egger

Gymnastik                                                                                                                

Mechthild Bader / Uta Knöbel

Sachwart                                                                                                                

Max Fröhlich

Öffentlichkeitsarbeit                                                                                                 

Jutta Münzmay / Julia Müller-Braun

Prospektherstellung                                                                                                  
Ursula Krause-Scheufler /
Franz Wohnhaas

Kontrolle                                                                                                                                                           
Anita Krauter / Heide Melzer

Skikurse                                                                                                                   

Hermann Frey / Martina Wagner

Snow Board                                                                                                             

Max Fröhlich